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Naturpool oder Folienpool – Vorteile und Nachteile im Vergleich?

Ein eigener Pool im Garten – klingt das nicht nach Sommer, Freiheit und diesem kleinen Hauch von Urlaub direkt vor der Terrassentür? Man stellt sich vor, wie die Sonne auf der Wasseroberfläche glitzert, Kinder lachend ins kühle Nass springen und man selbst nach einem langen Tag einfach die Füße ins Wasser hält. Herrlich, oder?

Doch sobald aus dem Traum ein konkreter Plan wird, steht ziemlich schnell eine große Frage im Raum: Naturpool oder Folienpool – Vorteile und Nachteile im Vergleich? Genau diese Entscheidung ist oft schwieriger, als man zunächst denkt. Denn beide Poolarten haben ihren ganz eigenen Charme, ihre praktischen Stärken, aber auch Punkte, über die man besser vorher Bescheid weiß.

Ein Naturpool wirkt natürlich, harmonisch und fast schon wie ein kleiner Badesee im eigenen Garten. Er kommt meist ohne klassische Chemie aus, fügt sich wunderbar in grüne Gartenlandschaften ein und spricht besonders Menschen an, die Wert auf Nachhaltigkeit, Natürlichkeit und ein weiches Badegefühl legen. Ein Folienpool dagegen überzeugt durch klare Formen, flexible Gestaltungsmöglichkeiten, vergleichsweise einfache Umsetzung und ein klassisches Poolgefühl, wie man es aus Hotels, Ferienhäusern oder modernen Privatgärten kennt.

Aber was passt besser zu Ihnen? Möchten Sie einen Pool, der wie ein lebendiger Teil des Gartens wirkt? Oder wünschen Sie sich eher ein pflegeleichtes, optisch sauberes Becken mit türkisblauem Wasser und moderner Ausstrahlung? Tja, genau hier wird es spannend.

In diesem Artikel schauen wir uns beide Varianten Schritt für Schritt an. Nicht trocken wie in einer technischen Anleitung, sondern ehrlich, verständlich und mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt: Kosten, Pflege, Optik, Wasserqualität, Platzbedarf, Lebensdauer und natürlich das Badegefühl.

Was ist ein Naturpool eigentlich?

Ein Naturpool ist eine moderne Form des Schwimmteichs, allerdings meist klarer strukturiert und stärker auf das Baden ausgelegt. Anders als ein klassischer Swimmingpool wird das Wasser nicht vorrangig mit Chlor oder anderen chemischen Mitteln sauber gehalten, sondern durch biologische und mechanische Filtersysteme.

Das klingt erst mal ein bisschen nach Zauberei, ist aber im Grunde ziemlich logisch. Pflanzen, Mikroorganismen, Filtermaterialien und technische Systeme arbeiten zusammen, damit das Wasser klar und badegeeignet bleibt. Je nach Bauweise gibt es Naturpools mit sichtbarer Pflanzenzone oder auch sehr moderne Varianten, bei denen die Reinigung eher versteckt über Biofilter erfolgt.

Ein Naturpool ist also nicht einfach „ein Loch mit Wasser und ein paar Pflanzen drumherum“. Nein, dahinter steckt ein durchdachtes System. Und genau das macht ihn so reizvoll.

Das typische Gefühl eines Naturpools

Wer zum ersten Mal in einen Naturpool steigt, merkt oft sofort den Unterschied. Das Wasser fühlt sich weicher und natürlicher an. Es riecht nicht nach Chlor, brennt normalerweise nicht in den Augen und erinnert eher an einen klaren Bergsee als an ein klassisches Schwimmbad.

Gerade für Menschen, die empfindlich auf gechlortes Wasser reagieren, kann das ein echter Pluspunkt sein. Auch optisch bringt ein Naturpool eine besondere Ruhe in den Garten. Er sieht nicht wie ein Fremdkörper aus, sondern fügt sich ein – fast so, als wäre er schon immer dort gewesen.

Was ist ein Folienpool?

Ein Folienpool ist ein klassischer Pool, dessen Becken mit einer speziellen Poolfolie ausgekleidet wird. Diese Folie sorgt dafür, dass das Wasser im Becken bleibt, schützt die Konstruktion und bestimmt zugleich maßgeblich das Aussehen des Pools. Die Folie gibt es in verschiedenen Farben, Mustern und Stärken.

Folienpools können ganz unterschiedlich gebaut werden. Es gibt einfache Aufstellpools, teilversenkte Varianten oder hochwertige Einbaupools mit Beton-, Stahlwand- oder Styroporstein-Konstruktion. Dadurch ist diese Poolart ziemlich flexibel und für verschiedene Budgets geeignet.

Das typische Gefühl eines Folienpools

Ein Folienpool fühlt sich nach „klassischem Pool“ an. Glattes Becken, klare Linien, sauberes Wasser, oft in Blau, Türkis oder Grau schimmernd. Wer sich einen modernen Garten mit Lounge-Ecke, Holzdeck und klarer Architektur vorstellt, landet häufig beim Folienpool.

Er wirkt aufgeräumt, kontrolliert und elegant. Während der Naturpool eher die Sprache der Natur spricht, spricht der Folienpool die Sprache des Komforts und der klaren Gestaltung.

Naturpool oder Folienpool – Vorteile und Nachteile im Vergleich?

Jetzt geht es ans Eingemachte. Denn die Frage „Naturpool oder Folienpool – Vorteile und Nachteile im Vergleich?“ lässt sich nicht mit einem einfachen „Das ist besser“ beantworten. Es kommt darauf an, was Ihnen wichtig ist.

Wollen Sie möglichst natürlich baden? Lieben Sie Pflanzen, Libellen und eine lebendige Gartenatmosphäre? Oder möchten Sie ein klares, leicht kalkulierbares Poolsystem mit klassischem Schwimmbadcharakter?

Schauen wir genauer hin.

Vorteile eines Naturpools

Ein Naturpool hat viele Stärken, die besonders für naturverbundene Menschen attraktiv sind.

1. Natürliches Badegefühl ohne starken Chlorgeruch

Der wohl größte Vorteil: Das Wasser fühlt sich natürlich an. Kein typischer Chlorgeruch, kein künstliches Schwimmbadgefühl, kein unangenehmes Spannungsgefühl auf der Haut. Viele empfinden das Baden in einem Naturpool als sanfter und angenehmer.

Gerade an heißen Sommertagen entsteht ein wunderbares Gefühl: Man taucht ein, hört vielleicht Vögel im Hintergrund, sieht Pflanzen am Rand und fühlt sich ein bisschen wie an einem kleinen See. Ach, das hat schon was.

2. Harmonische Integration in den Garten

Ein Naturpool kann optisch ein echtes Schmuckstück sein. Mit Steinen, Holz, Gräsern, Wasserpflanzen und sanften Uferzonen entsteht ein Gartenbereich, der nicht nur zum Baden einlädt, sondern auch zum Anschauen.

Selbst wenn niemand schwimmt, wirkt ein Naturpool lebendig und dekorativ. Er verändert sich mit den Jahreszeiten, spiegelt den Himmel und bringt Bewegung in den Garten.

3. Lebensraum für Pflanzen und Tiere

Ein Naturpool kann auch ökologisch wertvoll sein. Je nach Gestaltung finden Insekten, Vögel und kleine Tiere einen Lebensraum. Das bedeutet nicht, dass man plötzlich in einem wilden Teich badet, keine Sorge. Aber der Pool wird Teil eines natürlichen Kreislaufs.

Für Menschen, die ihren Garten nicht nur als Nutzfläche, sondern als lebendiges kleines Paradies sehen, ist das ein großer emotionaler Vorteil.

4. Weniger klassische Poolchemie

Naturpools arbeiten in vielen Fällen ohne Chlor. Das ist für viele Besitzer ein wichtiges Argument. Weniger Chemie bedeutet ein natürlicheres Wassergefühl und oft auch ein besseres Gewissen.

Natürlich heißt das nicht, dass ein Naturpool gar keine Pflege braucht. Aber die Art der Pflege ist eine andere. Statt regelmäßig Chlorwerte zu kontrollieren, geht es eher um biologische Balance, Filtertechnik, Pflanzenpflege und das Entfernen von Laub oder Sedimenten.

5. Ganzjährig schöne Optik

Ein Folienpool wird im Winter oft abgedeckt und wirkt dann eher funktional. Ein Naturpool dagegen kann auch außerhalb der Badesaison schön aussehen. Im Herbst spiegeln sich bunte Blätter im Wasser, im Winter kann eine ruhige Wasserfläche fast meditativ wirken.

Wer seinen Garten das ganze Jahr über genießen möchte, findet darin einen echten Pluspunkt.

Nachteile eines Naturpools

So romantisch ein Naturpool klingt, er ist nicht für jeden die perfekte Lösung.

1. Höherer Planungsaufwand

Ein Naturpool muss sehr sorgfältig geplant werden. Die Wasserreinigung, die Größe, die Filtertechnik, die Bepflanzung und die Lage im Garten müssen gut aufeinander abgestimmt sein. Einfach schnell bauen und Wasser rein? Nein, so läuft es nicht.

Ein schlecht geplanter Naturpool kann trüb werden, Algenprobleme entwickeln oder mehr Pflege verursachen als gedacht.

2. Mehr Platzbedarf

Viele Naturpools benötigen mehr Fläche als klassische Pools. Das liegt daran, dass neben dem Schwimmbereich oft auch Regenerations- oder Filterzonen eingeplant werden müssen. Moderne Systeme kommen zwar teilweise mit weniger Fläche aus, aber grundsätzlich braucht ein Naturpool Luft zum Atmen.

Für sehr kleine Gärten ist er daher nicht immer ideal.

3. Wasser ist nicht immer perfekt „steril“ klar

Auch wenn moderne Naturpools sehr klares Wasser haben können, bleibt es ein biologisches System. Das Wasser lebt. Es kann je nach Wetter, Pollenflug, Temperatur oder Nährstoffeintrag leichte Veränderungen geben.

Wer absolut steril wirkendes, dauerhaft gleichbleibend türkisblaues Wasser erwartet, könnte enttäuscht sein. Ein Naturpool ist eben kein Hotelpool – und genau das ist für viele ja gerade der Reiz.

4. Pflege ist anders, aber nicht automatisch weniger

Ein häufiger Irrtum lautet: „Naturpool bedeutet keine Arbeit.“ Schön wär’s! Auch ein Naturpool braucht Pflege. Laub muss entfernt, Pflanzen müssen geschnitten, Filter kontrolliert und Ablagerungen abgesaugt werden.

Der Unterschied liegt eher darin, dass die Pflege natürlicher und weniger chemisch geprägt ist. Weniger Arbeit ist es nicht zwingend.

Vorteile eines Folienpools

Der Folienpool ist nicht ohne Grund so beliebt. Er bietet viele praktische Vorteile, die im Alltag überzeugen.

1. Klare, moderne Optik

Ein Folienpool sieht sauber, frisch und aufgeräumt aus. Je nach Folienfarbe kann das Wasser hellblau, dunkelblau, türkis, grau oder sogar sandfarben wirken. Dadurch lässt sich der Pool sehr gut an den Stil des Gartens anpassen.

Wer klare Linien, moderne Architektur und ein elegantes Gesamtbild mag, fühlt sich mit einem Folienpool häufig pudelwohl.

2. Flexible Gestaltungsmöglichkeiten

Folienpools gibt es in vielen Formen und Größen. Rechteckig, rund, oval, frei gestaltet – vieles ist möglich. Auch Treppen, Sitzbereiche, flache Einstiege oder Beleuchtung lassen sich integrieren.

Das macht den Folienpool besonders interessant für Menschen, die eine bestimmte Vorstellung vom Design haben.

3. Oft günstiger in der Anschaffung

Im Vergleich zu einem hochwertig geplanten Naturpool kann ein Folienpool häufig günstiger sein. Natürlich hängt das stark von Größe, Bauweise, Technik und Ausstattung ab. Aber besonders einfache oder mittelgroße Folienpools sind oft preislich attraktiver.

Wer also den Traum vom eigenen Pool mit einem überschaubaren Budget verwirklichen möchte, landet schnell bei dieser Variante.

4. Kontrollierbare Wasserqualität

Beim Folienpool lässt sich die Wasserqualität sehr gezielt steuern. pH-Wert, Desinfektion, Filterlaufzeiten und Reinigungsintervalle können genau kontrolliert werden. Das gibt vielen Besitzern ein gutes Gefühl.

Wenn die Technik passt und regelmäßig gepflegt wird, bleibt das Wasser meist zuverlässig klar.

5. Gute Nachrüstbarkeit

Folienpools lassen sich oft gut mit Zubehör erweitern. Eine Wärmepumpe, Poolabdeckung, Gegenstromanlage, LED-Beleuchtung oder automatische Dosieranlage können je nach System ergänzt werden.

Dadurch wächst der Pool gewissermaßen mit den eigenen Ansprüchen mit.

Nachteile eines Folienpools

Natürlich hat auch der Folienpool seine Schattenseiten.

1. Chemische Wasserpflege ist meist notwendig

Viele Folienpools werden mit Chlor, Aktivsauerstoff oder anderen Wasserpflegemitteln betrieben. Das ist effektiv, aber nicht jedermanns Sache. Chlorgeruch, trockene Haut oder gereizte Augen können je nach Empfindlichkeit ein Thema sein.

Zwar gibt es moderne Dosiersysteme und alternative Methoden, aber ganz ohne Wasserpflege geht es nicht.

2. Poolfolie kann altern oder beschädigt werden

Die Folie ist robust, aber nicht unverwundbar. UV-Strahlung, mechanische Belastung, falsche Wasserwerte oder spitze Gegenstände können ihr zusetzen. Nach vielen Jahren kann ein Austausch nötig werden.

Das sollte man bei der langfristigen Kostenplanung berücksichtigen.

3. Weniger natürliches Erscheinungsbild

Ein Folienpool sieht aus wie ein Pool. Das ist gewollt und für viele schön. Wer jedoch einen naturnahen Garten liebt, könnte ihn als etwas künstlich empfinden.

Natürlich kann man mit Holzdecks, Pflanzen und Naturstein viel gestalten. Trotzdem bleibt der Charakter eher klassisch-modern als natürlich-lebendig.

4. Winterabdeckung und Saisonpflege

Folienpools müssen in der Regel winterfest gemacht werden. Wasserstand, Technik, Abdeckung und Reinigung spielen dabei eine wichtige Rolle. Im Frühjahr folgt dann die Wiederinbetriebnahme.

Das ist machbar, keine Frage. Aber es gehört eben dazu.

Kosten im Vergleich: Was ist günstiger?

Die Kostenfrage ist oft entscheidend. Und ehrlich gesagt: Pauschal lässt sie sich nicht beantworten. Ein kleiner Folienpool kann deutlich günstiger sein als ein aufwendig geplanter Naturpool. Ein luxuriöser Folienpool mit Technik, Wärmepumpe und Sonderausstattung kann aber ebenfalls ordentlich ins Geld gehen.

Typische Kostenfaktoren beim Naturpool

Beim Naturpool beeinflussen vor allem diese Punkte den Preis:

  • Größe des Schwimmbereichs
  • Art der biologischen Filtertechnik
  • Erdarbeiten und Abdichtung
  • Gestaltung mit Steinen, Pflanzen und Holz
  • technische Ausstattung
  • professionelle Planung

Ein Naturpool ist häufig eine Investition in ein ganzes Gartenkonzept. Man bezahlt nicht nur ein Becken, sondern eine kleine Wasserlandschaft.

Typische Kostenfaktoren beim Folienpool

Beim Folienpool hängen die Kosten unter anderem ab von:

  • Beckenform und Beckengröße
  • Stärke und Qualität der Poolfolie
  • Unterkonstruktion
  • Filteranlage und Wassertechnik
  • Treppe, Leiter oder Einstieg
  • Abdeckung, Beleuchtung und Heizung

Ein einfacher Folienpool kann günstiger starten. Wer jedoch viele Extras möchte, nähert sich preislich schnell hochwertigeren Lösungen an.

Pflegeaufwand im Alltag

Hier trennt sich für viele die Spreu vom Weizen. Denn ein Pool soll Freude machen – nicht jedes Wochenende zur Pflichtveranstaltung werden.

Pflege beim Naturpool

Beim Naturpool geht es darum, das biologische Gleichgewicht zu erhalten. Dazu gehören:

  • Laub und Schmutz regelmäßig entfernen
  • Filtertechnik kontrollieren
  • Pflanzen zurückschneiden
  • Sedimente absaugen
  • Nährstoffeintrag möglichst gering halten

Der Pflegeaufwand fühlt sich oft eher wie Gartenarbeit an. Wer gerne im Garten werkelt, empfindet das vielleicht sogar als angenehm. Wer dagegen möglichst wenig tun möchte, sollte ehrlich mit sich sein.

Pflege beim Folienpool

Beim Folienpool stehen technische und chemische Werte stärker im Vordergrund:

  • pH-Wert kontrollieren
  • Desinfektionsmittel dosieren
  • Filter reinigen oder rückspülen
  • Poolboden absaugen
  • Wasserlinie säubern
  • Abdeckung nutzen

Das ist klar strukturiert und gut planbar. Allerdings muss man konsequent bleiben. Wird die Wasserpflege vernachlässigt, kippt die Wasserqualität schneller, als einem lieb ist.

Optik und Gartenwirkung

Ein Pool verändert den Garten massiv. Er ist nicht einfach nur ein Extra, sondern wird schnell zum Mittelpunkt.

Naturpool: weich, lebendig und organisch

Ein Naturpool wirkt sanft. Er passt besonders gut zu Gärten mit Naturstein, Holz, Gräsern, Stauden und lockerer Bepflanzung. Er erzählt nicht laut: „Schau her, ich bin Luxus!“ Vielmehr flüstert er: „Komm runter, atme durch, bleib einen Moment.“

Das macht ihn emotional so stark. Er ist nicht nur Badeplatz, sondern Ruheort.

Folienpool: klar, modern und gepflegt

Ein Folienpool setzt ein anderes Zeichen. Er wirkt frisch, sportlich und elegant. Besonders in Kombination mit einer Terrasse, Sonnenliegen und moderner Gartengestaltung entsteht echtes Urlaubsgefühl.

Er sagt: „Spring rein, genieß den Sommer, das Leben ist schön.“ Und ja, manchmal braucht man genau dieses Gefühl.

Für wen eignet sich ein Naturpool?

Ein Naturpool passt besonders gut zu Menschen, die Natürlichkeit lieben und bereit sind, sich auf ein lebendiges System einzulassen.

Er eignet sich für Sie, wenn Sie:

  • chemiearmes Baden bevorzugen
  • einen naturnahen Garten mögen
  • genug Platz zur Verfügung haben
  • Freude an Pflanzen und Gartenpflege haben
  • eine ruhige, harmonische Wasserlandschaft wünschen
  • kein Problem damit haben, dass Natur nicht immer komplett kontrollierbar ist

Wenn Sie beim Baden Libellen sehen und denken „Wie schön!“, statt „Oh nein, was macht das Tier hier?“, dann könnte ein Naturpool genau Ihr Ding sein.

Für wen eignet sich ein Folienpool?

Ein Folienpool passt besonders gut zu Menschen, die ein klassisches Poolerlebnis suchen und Wert auf klare Kontrolle legen.

Er eignet sich für Sie, wenn Sie:

  • eine moderne Pooloptik wünschen
  • klares, kontrolliertes Wasser bevorzugen
  • verschiedene Formen und Designs zur Auswahl haben möchten
  • mit klassischer Wasserpflege kein Problem haben
  • einen Pool auch in kleineren Gärten planen
  • ein gutes Verhältnis aus Preis, Leistung und Gestaltung suchen

Wenn Sie beim Gedanken an blaues Wasser, Poolleiter, Sonnenliege und kühle Drinks sofort gute Laune bekommen, dann liegt der Folienpool vermutlich ziemlich weit vorn.

Naturpool oder Folienpool – welche Variante ist nachhaltiger?

Nachhaltigkeit hängt nicht nur von der Poolart ab, sondern vom gesamten Konzept. Ein Naturpool punktet oft durch chemiearme Wasserpflege, biologische Reinigung und seine Funktion als Lebensraum. Allerdings braucht auch er Technik, Baumaterialien und Pflege.

Ein Folienpool kann ebenfalls nachhaltiger gestaltet werden, etwa durch eine gute Abdeckung, energiesparende Pumpen, effiziente Filtertechnik und eine durchdachte Wasserpflege. Wer eine Wärmepumpe nutzt, sollte zudem auf Energieeffizienz achten.

Die nachhaltigste Lösung ist meistens die, die langfristig gut geplant ist, nicht überdimensioniert wird und zum tatsächlichen Nutzungsverhalten passt.

Häufige Fragen zum Thema

Ist ein Naturpool immer teurer als ein Folienpool?

Nicht immer, aber häufig ist ein professionell geplanter Naturpool teurer als ein einfacher Folienpool. Bei hochwertigen Anlagen können sich die Kosten jedoch annähern. Entscheidend sind Größe, Ausstattung, Technik und Bauweise.

Kann ein Folienpool auch ohne Chlor betrieben werden?

Es gibt alternative Wasserpflegemethoden, etwa Aktivsauerstoff, Salzelektrolyse oder UV-Unterstützung. Dennoch braucht auch ein Folienpool ein zuverlässiges System zur Wasserdesinfektion. Komplett ohne Pflege funktioniert es nicht.

Wird ein Naturpool schnell grün?

Ein gut geplanter Naturpool muss nicht grün werden. Allerdings ist er ein biologisches System und reagiert sensibler auf Nährstoffe, Wetter und Pflegefehler. Gute Planung ist hier das A und O.

Welche Poolart ist besser für Kinder?

Beide Poolarten können für Familien geeignet sein. Wichtig sind sichere Einstiege, rutschhemmende Bereiche, Abdeckungen und klare Regeln. Ein Folienpool wirkt oft übersichtlicher, während ein Naturpool durch Uferzonen und Pflanzenbereiche komplexer gestaltet sein kann.

Welche Variante macht weniger Arbeit?

Das hängt stark vom System ab. Ein Folienpool braucht regelmäßige technische und chemische Kontrolle. Ein Naturpool braucht Pflege im Sinne von Reinigung, Pflanzenpflege und biologischem Gleichgewicht. Weniger Arbeit ist nicht automatisch garantiert.

Entscheidungshilfe: Naturpool oder Folienpool?

Wenn Sie noch schwanken, hilft vielleicht diese einfache Gegenüberstellung.

Wunsch oder PrioritätPassendere Wahl
Natürliches BadegefühlNaturpool
Klassisches PooldesignFolienpool
Möglichst wenig ChlorgeruchNaturpool
Klare Wasserwerte und KontrolleFolienpool
Naturnahe GartengestaltungNaturpool
Moderne, geradlinige OptikFolienpool
Flexible Formen und FarbenFolienpool
Lebensraum für Tiere und PflanzenNaturpool
Geringerer Einstiegspreis möglichFolienpool
Ganzjährige GartenwirkungNaturpool

Fazit: Welcher Pool macht Sie wirklich glücklich?

Am Ende ist die Frage „Naturpool oder Folienpool – Vorteile und Nachteile im Vergleich?“ weniger eine rein technische Entscheidung. Sie ist auch eine Frage des Lebensgefühls.

Der Naturpool ist ideal für Menschen, die Natürlichkeit, Ruhe und ein sanftes Badeerlebnis suchen. Er ist kein steriles Wasserbecken, sondern ein lebendiger Teil des Gartens. Man muss ihn verstehen, pflegen und ein Stück weit auch loslassen können. Dafür schenkt er eine Atmosphäre, die unglaublich wohltuend sein kann.

Der Folienpool dagegen ist perfekt für alle, die ein klares, modernes und gut kontrollierbares Poolsystem möchten. Er bringt echtes Schwimmbadgefühl nach Hause, lässt sich vielseitig gestalten und passt auch in viele kleinere oder architektonisch moderne Gärten. Seine Pflege ist planbarer, aber eben auch regelmäßiger mit Technik und Wasserwerten verbunden.

Was ist also besser? Nun ja, das hängt davon ab, wonach Ihr Herz ruft. Möchten Sie morgens am Wasser sitzen und das Gefühl haben, an einem kleinen Natursee zu sein? Dann spricht vieles für den Naturpool. Wollen Sie nach Feierabend die Poolabdeckung öffnen, ins klare Wasser springen und sich wie im Urlaub fühlen? Dann ist der Folienpool wahrscheinlich Ihr Favorit.

Wichtig ist nur: Treffen Sie die Entscheidung nicht allein nach Bildern aus Prospekten. Denken Sie an Ihren Garten, Ihre Gewohnheiten, Ihre Pflegebereitschaft und Ihr Budget. Denn der schönste Pool ist nicht der teuerste oder modernste. Der schönste Pool ist der, der zu Ihrem Leben passt – und Ihnen jedes Mal ein Lächeln schenkt, wenn Sie barfuß auf ihn zugehen.